Mittwoch, 27. Februar 2019

Neuer Schaukasten

Liebe Freunde,

der Verein für die Weststadt Leer hat einen neuen Schaukasten bekommen. Dort werden wir alles, was den Verein und die Weststadt betrifft, für Euch präsentieren. 

Wir informieren über alle Themen, die uns wichtig erscheinen und unser Quartier betreffen und möchten dort auch einen kleinen Überblick geben über aktuelle politische Entscheidungen bzgl. unseres Viertels im Rahmen der "Sozialen Stadt" - für all jene, die es nicht schaffen, zum Runden Tisch zu kommen oder auch an den öffentlichen Ratssitzungen teilzunehmen.
 






Dienstag, 26. Februar 2019

Runder Tisch

Heute, Dienstag, 26.2.2019 

19.30 Uhr
 
Großer Rathaussaal
Runder Tisch

Im Hinblick auf die jüngsten Entscheidungen der Leeraner Politik zum Bummert, wird es Klärungsbedarf geben, wie eine Verkehrsberuhigung in der Weststadt ohne eine Linksabbiegerspur am Bummert aussehen kann.


Desweiteren geht es neben anderen interessanten Tagesordnungspunkten um Erschließung und ressourcenschonende Mobilität.

Sei dabei und beteilige Dich an der Diskussion!

Der Verein für die Weststadt Leer braucht Dich!


Samstag, 23. Februar 2019

Das neue Schwimmbad

Auch das neue Schwimmbad liegt in unserer schönen Weststadt. Heute ist Tag der offenen Tür. Und bei diesem wundervollen Wetter sind auch wir mal eben kurz rüber spaziert. Ab Montag kann geschwommen werden!








Mittwoch, 20. Februar 2019

Wir appellieren!

Unser Appell an den Stadtrat in Leer - per Mail verschickt am 19.02.2019


Sehr geehrte Ratsmitglieder,

der Runde Tisch hat mehrmals auf die Notwendigkeit der Linksabbiegerspur hingewiesen, um die Verdrängung des Durchgangsverkehrs durch das Wohngebiet Hajo-Unken-Straße und Edzardstraße rückgängig zu machen.

Bei den jetzt ausgearbeiteten Lösungen steht man anscheinend nur noch vor der Wahl Linksabbieger ODER Fahrradgerechtigkeit.
Man sollte sich nicht in diese Diskussion drängen lassen.

Wir appellieren an Sie:
Bitte setzen Sie sich für eine Lösung ein, die am Bummert Linksabbiegen UND Fahrradfahren ermöglicht.

Montag, 18. Februar 2019

Das Chaos am Bummert

Letze Woche - am 15. Februar - gab es in der OZ einen Artikel über die Beampelung am Bummert. Dem Artikel ist zu entnehmen, dass der Verwaltungsausschuss übermorgen über die Ampeln entscheidet. Es gibt 4 Varianten. Von zwei unterschiedlichen Planungsbüros. Nur eine sieht das Abbiegen von der Ubbo-Emmius-Strasse in die Heisfelder Strasse vor.

Wir hoffen, dass eine Linksabbiegerspur zur Entlastung der Wohngebiete in der Weststadt auf jeden Fall noch zur Debatte steht. Auch der heutige Leserbrief über die Blechlawine, die sich durch ein Wohngebiet zieht, spricht deutlich dafür, dass im Zuge der Verkehrsplanung am Bummert die Weststadt mit berücksichtigt werden muss. Wir befürchten sogar eine Zunahme des Durchgangsverkehrs - ist erst einmal der Innenstadtring fahrradgerecht gestaltet.

Zwei Vereinsmitglieder haben sich in dieser Angelegenheit im November letzten Jahres schon mal an Die Grünen Leer gewandt - leider kam bis heute keine Reaktion aus dieser Richtung. Einzig und allein die CDU lässt erkennen, dass sie eine Linksabbiegerspur zur Entlastung der Weststadt zumindest in Betracht ziehen. So war unser Eindruck bei der Ausschußsitzung, in der die 4 Varianten diskutiert wurden.

Im Rahmenplan wird ganz ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Bewohner eine Verkehrsberuhigung wünschen.

Werden auch hier wieder einmal die Wünsche der Bewohner, die im Rahmen der Zukunfstwerkstatt Weststadt mehrfach geäußert wurden, von der Leeraner Politik missachtet?


Donnerstag, 24. Januar 2019

Appell an die Stadtratsmitglieder




[Hintergrund dieses Appells war, dass 3 Tage vor der Ausschußsitzung für Stadtentwicklung am 24.01.2019 ein Antrag der AWG und der FDP beim Stadtbaurat eingegangen war, der 5 wesentliche Abweichungen  zum Rahmenplan der Weststadt und der baulichen Entwicklung vorsah, die unseres Erachtens nach, alle wesentlichen Vorstellungen und Wünsche des Runden Tisches mißachtet. Und wir reden hier nicht von Dachziegel- und Klinkerfarben]



Sehr geehrte Ratsmitglieder,

die Ausschüsse und Kommissionen beschäftigen sich in diesen Wochen in großer Eile mit der baulichen Entwicklung der Weststadt Leer auf der Grundlage der Empfehlungen des Rundes Tisches. Der dem Ausschuss für Stadtentwicklung vorgelegte Antrag der AWG-Fraktion hebelt – wie der aufmerksame Leser ganz schnell feststellt – fast sämtliche Empfehlungen des Runden Tisches aus. Da stellt sich natürlich die Frage, welchen Sinn eine Bürgerbeteiligung in solch einem wichtigen, basisdemokratischen Programm, wie es die Soziale Stadt darstellt, überhaupt macht.

Ist Ihnen als den verantwortlichen Politikern und Ratsmitgliedern klar, dass Sie im Rahmen dieses Antrags für die „großen Klötze“ stimmen, die zwar nach §34 BauGB möglich sind, gegen die sich aber sowohl die Bewohner der Weststadt als auch zahlreiche andere Menschen im gesamten Stadtgebiet deutlich ausgesprochen haben? Die Großbauten, die in den letzten Jahren in Leer entstanden sind, erscheinen uns nicht nur als unschön und nicht kleinstadtgerecht, vor allem sind sie unbezahlbar für all jene, die sowieso schon wenig haben. Großzügige Interpretationen des Baurechts alleine führen nicht automatisch zu „bezahlbarem Wohnraum“, wie man am Beispiel der Harderwyker Gärten sehen kann. Dafür müssten die Baugenehmigungen an die Bedingung des Sozialen Wohnungsbaus geknüpft sein.

Wir möchten an Sie appellieren, die Wünsche, Sorgen und Bedenken der Bürger über maßlose Nachverdichtung und alle damit zusammenhängenden Probleme ernst zu nehmen! Wenn man, wie es jetzt geschieht, wenig transparent nur drei Tage vor der Ausschusssitzung und ohne Einbeziehung des Runden Tisches Weststadt Papiere zur Entscheidung vorlegt, die sich gegen die ausdrücklichen Interessen der Bewohner des Viertels richten, kann man damit nicht das Vertrauen in die lokale Politik stärken.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Sommer
für den Vorstand des Vereins für die Weststadt Leer

Mittwoch, 23. Januar 2019

Presseerklärung: Politik stellt sich gegen die Bürger



###Presseerklärung###

POLITIK STELLT SICH GEGEN DIE BÜRGER DES RUNDEN TISCHS WESTSTADT

Die Sanierungskommission hatte noch am letzten Dienstag, 15. Januar, beschlossen, dass die Empfehlungen des Runden Tischs Weststadt zur Grundlage  „bei der sanierungsrechtlichen  Beurteilung  von  Bauanträgen  (§§ 144 ff. BauGB)  bis zur flächendeckenden  Aufstellung  von  (Sanierungs-)Bebauungsplänen" dienen sollen.
Jetzt befindet der Ausschuss für Stadtentwicklung am 24. Januar in großer Eile über einen Antrag der Politik, der zentrale Ergebnisse dieses basisdemokratischen Gremiums der Weststadt negiert.
Das Ergebnis von einem Jahr intensiver Bürgerbeteiligung - unter Einbeziehung von Experten den Stadtwerken Leer beim Thema Entwässerung - beim Runden Tisch soll damit mit einem Federstreich verworfen werden.
Der Runde Tisch Weststadt hat sich insbesondere gegen große Klötze in seinem Quartier ausgesprochen.
Ein Antrag der AWG-Fraktion sieht dagegen vor, das Empfehlungen des Runden Tischs Weststadt zur Größe von Gebäuden und gegen zu starke zur Nachverdichtung unwirksam werden sollen. So sollen an den Hauptachsen durchgängig zwei- statt eingeschossiger Gebäude möglich sein, die Gebäudetiefe soll von 15m auf  20m verlängert werden können.
Zudem soll der Rahmenplan nicht wie vorgesehen durchgehend als Übergangsregelung gelten. Vielmehr soll es in Teilen des Sanierungsgebiets offensichtlich gar keine Übergangsregelung geben.
Das Ganze passiert unter dem Vorwand der Förderung des sozialen Wohnungsbaus. Es wird jedoch an keiner Stelle sichergestellt, dass die Aufweichung der Empfehlungen des Rundes Tischs tatsächlich zu günstigem Wohnraum führen.

Vereinsgründung

###Neugründung des „Vereins für die Weststadt Leer“###

Der „Verein für die Weststadt Leer“ wurde am 22. Januar 2019 gegründet. Vereinszweck ist Erhalt und Entwicklung einer zukunftsfähigen Weststadt Leer. Durch die Verfolgung seiner Zwecke setzt sich der Verein für die Steigerung der Lebensqualität im Stadtteil Leer West ein. Er will dieses Ziel im Zusammenwirken mit anderen Vereinen, den demokratischen Parteien, der Stadtverwaltung und sonstigen Interessengruppen umsetzen.