Posts mit dem Label Appell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Appell werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 20. Februar 2019

Wir appellieren!

Unser Appell an den Stadtrat in Leer - per Mail verschickt am 19.02.2019


Sehr geehrte Ratsmitglieder,

der Runde Tisch hat mehrmals auf die Notwendigkeit der Linksabbiegerspur hingewiesen, um die Verdrängung des Durchgangsverkehrs durch das Wohngebiet Hajo-Unken-Straße und Edzardstraße rückgängig zu machen.

Bei den jetzt ausgearbeiteten Lösungen steht man anscheinend nur noch vor der Wahl Linksabbieger ODER Fahrradgerechtigkeit.
Man sollte sich nicht in diese Diskussion drängen lassen.

Wir appellieren an Sie:
Bitte setzen Sie sich für eine Lösung ein, die am Bummert Linksabbiegen UND Fahrradfahren ermöglicht.

Donnerstag, 24. Januar 2019

Appell an die Stadtratsmitglieder




[Hintergrund dieses Appells war, dass 3 Tage vor der Ausschußsitzung für Stadtentwicklung am 24.01.2019 ein Antrag der AWG und der FDP beim Stadtbaurat eingegangen war, der 5 wesentliche Abweichungen  zum Rahmenplan der Weststadt und der baulichen Entwicklung vorsah, die unseres Erachtens nach, alle wesentlichen Vorstellungen und Wünsche des Runden Tisches mißachtet. Und wir reden hier nicht von Dachziegel- und Klinkerfarben]



Sehr geehrte Ratsmitglieder,

die Ausschüsse und Kommissionen beschäftigen sich in diesen Wochen in großer Eile mit der baulichen Entwicklung der Weststadt Leer auf der Grundlage der Empfehlungen des Rundes Tisches. Der dem Ausschuss für Stadtentwicklung vorgelegte Antrag der AWG-Fraktion hebelt – wie der aufmerksame Leser ganz schnell feststellt – fast sämtliche Empfehlungen des Runden Tisches aus. Da stellt sich natürlich die Frage, welchen Sinn eine Bürgerbeteiligung in solch einem wichtigen, basisdemokratischen Programm, wie es die Soziale Stadt darstellt, überhaupt macht.

Ist Ihnen als den verantwortlichen Politikern und Ratsmitgliedern klar, dass Sie im Rahmen dieses Antrags für die „großen Klötze“ stimmen, die zwar nach §34 BauGB möglich sind, gegen die sich aber sowohl die Bewohner der Weststadt als auch zahlreiche andere Menschen im gesamten Stadtgebiet deutlich ausgesprochen haben? Die Großbauten, die in den letzten Jahren in Leer entstanden sind, erscheinen uns nicht nur als unschön und nicht kleinstadtgerecht, vor allem sind sie unbezahlbar für all jene, die sowieso schon wenig haben. Großzügige Interpretationen des Baurechts alleine führen nicht automatisch zu „bezahlbarem Wohnraum“, wie man am Beispiel der Harderwyker Gärten sehen kann. Dafür müssten die Baugenehmigungen an die Bedingung des Sozialen Wohnungsbaus geknüpft sein.

Wir möchten an Sie appellieren, die Wünsche, Sorgen und Bedenken der Bürger über maßlose Nachverdichtung und alle damit zusammenhängenden Probleme ernst zu nehmen! Wenn man, wie es jetzt geschieht, wenig transparent nur drei Tage vor der Ausschusssitzung und ohne Einbeziehung des Runden Tisches Weststadt Papiere zur Entscheidung vorlegt, die sich gegen die ausdrücklichen Interessen der Bewohner des Viertels richten, kann man damit nicht das Vertrauen in die lokale Politik stärken.

Mit freundlichen Grüßen

Kurt Sommer
für den Vorstand des Vereins für die Weststadt Leer